Intimchirurgie in Düsseldorf

Schamlippenkorrekturen und vaginale Funktion und Ästhetik

Intimchirurgie Düsseldorf
Ärztin:Dr. med. Jennifer Peters
Praxis:Praxisklinik Neuer Stahlhof
Adresse:Breite Str. 69
40213 Düsseldorf
Tel:0211 - 860 696 163

Die Zahl der chirurgische Eingriffe am äußeren weiblichen Genitale sind zwar steigend, aber in der Gesamtzahl gering, so dass diese Operationen, z.B. Schamlippenkorrekturen, bei spezialisierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden sollten.

Labienhypertrophie - zu große Schamlippen

Der Labienhypertrophie liegt ein gesteigertes Wachstum und somit eine Vergrößerung der innneren oder äußeren Schamlippen zugrunde. Ursächlich können hormonale Veränderungen und Schwangerschaften sein, aber auch genetische Faktoren und der Alterungsprozess sowie signifikante Gewichtsabnahmen spielen hierbei eine Rolle.

Zu große oder asymmetrische Schamlippen resultieren häufig in einem für die Patientinnen nicht ästhetischen Erscheinungsbild ihres Intimbereichs sowie Schmerzen und Irritationen beim Tragen von Kleidung oder beim Geschlechtsverkehr.

Auch wenn die Labienhypertrophie nicht als pathologischer Zustand definiert ist, profitieren Patientinnen mit funktionalen oder ästhetischen Belangen von einer Labienreduktion, also einer operativen Verkleinerung der Schamlippen.

Bei einer nur dezent ausgeprägten Hypertrophie der inneren oder äusseren Schamlippen kann eine Lasertherapie noch sinnvoll sein. Bestehen bereits Symptome wie Schmerzen, gehäufte Infektionen oder treten die inneren Labien im Stehen deutlich unter den äußeren hervor ist eine operative Labienreduktion indiziert.

Operation zur Verkleinerung der Schamlippen

Bei den Labioplastiken sind die Operationen an den inneren Schamlippen deutlich häufiger als die Augmentationen der äußeren Labien.

Das Ziel der Operation ist es funktionale Beschwerden wie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, beim Sport oder zB beim Tragen von engen Hosen zu beseitigen und ein ästhetisch ansprechendes äußeres Genitale herzustellen.

Laut einer Studie von 2008 veröffentlicht im Journal of Sexual Medicine ließen 32% der Frauen eine Reduktion der inneren Schamlippen aus rein funktionalen Gründen durchführen, 31% aus funktionalen und ästhetischen Gründen und 37% der Patientinnen aus rein ästhetischen Gründen.

Die Patientenzufriedenheit in derselben Studie lag zw 90 und 95%. 85% hatten eine bilaterale also beidseitige Labioplastik und 15% eine unilaterale also einseitige, bei asymmetrischer Hypertrophie der inneren Labien.

Indikationen sind symptomatische oder ästhetische Belangen die nicht ausreichend mit Laser oder Injektionen behandelt werden können.

Die Labienreduktion ist relativ kontraindiziert bei gynäkologischen Infektionen oder Malignomen sowie während einer Schwangerschaft. Zudem sollte eine Labioplastik bei Patientinnen mit unrealistischen ästhetischen Wünschen zuvor ausführlich besprochen werden. Eine vollständige Entfernung der inneren Labien zB sollte wegen anschließend erhöhter Infektionsgefahr nicht durchgeführt werden.

Operationstechniken der Intimchirurgie

Es existieren viele verschiedene Operationstechniken zur Reduktion der inneren Labien, die beiden häufigsten sind die Lineare Keilreduktion und die Zentrale Keilresektion/ V- Plastik

Beide können in Lokalanästhesie durchgeführt werden, nach Bedarf kann zur Entspannung ein Beruhigungsmittel zB MIdazolam 5-10 mg i.v. gegeben werden damit die Patientin sorglos und angstbefreit ist.

Lineare Keilresektion

Ist eine lineare Entfernung von Gewebe entlang des freien Endes der inneren Schamlippe.

Zuerst wird der Bereich der entfernt werden soll mit einem Stift markiert, dann wird ein Lokalanästhetikum so injiziert das die Patientin lediglich 2 kleine Stiche merkt.
Mit einem Skalpell wird vorsichtig entlang der Markierung nur bis unmittelbar subkutan, also nur die Haut geschnitten und dann die Labie mit dem bipolaren Elektrokauter entfernt. Auf diese Art und Weise haben wir eine direkte Thermokoagulation welche wichtig ist um Blutungen zu stoppen und das Risiko einer Nachblutung zu vermindern. Durch das reine Schneiden der Epidermis u Dermis kann die Blutversorgung erhalten werden und wir erreichen bessere Wundheilungsbedingungen. (ggf zu ausführlich für Patienten)

Da das Gewebe der Schamlippen sehr zart und fragil ist wird zuerst eine tiefe Naht (subkutan mit Vicryl Rapid 4.0 dies mindert auch das Risiko der Bildung einer Wundhöhle. ) und anschließend eine oberflächliche Naht gesetzt. Wir verwenden nur selbstauflösendes Nahtmaterial (Monocryl) um unseren Patientinnen ein unangenehmes Fädenziehen zu ersparen.

Vorteile der linearen Resektion sind: Es kann sehr genau bestimmt werden wieviel Gewebe entfernt werden soll und man kann je nach Wunsch der Patientin den manchmal hyperpigmentierten, unregelmäßigen Labienrand entfernen.

Zentrale Keilresektion

Hierbei wird ein zentraler V-förmiger Gewebskeil entfernt. Der zu entfernende Anteil der Schamlippe kann wie bei der linearen Resektion erst mit einem Skalpel und dann mit einem Elektrokauter entfernt werden. Der Vorteil dieser Technik ist, dass ein verlängerter Keil in Richtung Klitorisvorhaut gebracht werden kann um eine- wenn vorhanden – prominente Vorhaut zu entfernen ohne das ein zusätzlicher Schnitt notwendig ist.

(Im Vergleich zur linearen Keilresektion besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Nahtinsuffizient bzw. Wundranderöffnung da die Naht einer grösseren Spannung unterliegt.) Bei dieser Technik kann der natürliche Rand der Schamlippen erhalten werden, einige Patientinnen bevorzugen die natürliche Hyperpigmentierung und Fältelung ihrer Labien.

Nach der Operation

Nach dem Eingriff empfehlen wir den Patientinnen eine sorgfältige Intimhygiene und Sitzbäder oder Spülung mit Kamillosan verdünnt.

Für 6 Wochen sollten die Patientinnen auf Geschlechtsverkehr sowie auf Sauna, Schwimmen und Sport verzichten um eine optimale Heilung und Resultate zu gewährleisten.

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